Woher stammen die Rezepte der Deutschen? Teil 2 der Serie „Wie Deutschland kocht“ beschäftigt sich mit der Herkunft der Kochrezepte.
Omas Rezepte waren jahrzehntelang die Quelle für die heimischen Kochrezepte. Heute scheinen die Familienrezepte jedoch an Bedeutung verloren zu haben. Diese Vermutung legt zumindest eine Forsa-Umfrage nahe. Das Institut hat hierfür 3011 Küchennutzer nach der Herkunft ihrer Kochrezepte befragt.
Das Ergebnis zeigt, dass die Deutschen in der Mehrzahl gedruckte Rezepte bevorzugen. 81% der Befragten gaben an, dass sie ihre Rezepte aus Kochbüchern beziehen. Auch Kochzeitschriften liegen mit 60% noch weit vorne und liefern die Inspiration für die Mahlzeiten.
Immer wichtiger wird auch das Internet. Rund 59% beziehen ihre Anregungen für Gerichte bereits aus dem World Wide Web. Beobachtet man die Entwicklung des Internets, dann ist anzunehmen, dass diese Zahl in den kommenden Jahren noch steigen wird.
Abgeschlagen am Ende liegen Kochrezepte von Freunden und Bekannten (12%) und aus der eigenen Familie (9%). Folgt man dieser Studie, dann haben „Omas Rezepte“ nur noch wenig Einfluss auf die Gerichte der Deutschen.
Wie ist das bei euch? Woher nehmt ihr neue Ideen für eure Gerichte und woran kann es liegen, dass auf die Familientradition weniger Wert gelegt wird?