Man lernt nie aus – Die Sache mit der Lakritze, dem Restaurant Day und der Frage „Wann ist eine Session eine Session?“ (Recap zum Foodbloggercamp Teil 2)

pancakesJetzt soll ich mich also an den mit so vielen neuen Infos und Lerninhalten vollgestopften Sonntag beim FoodBloggerCamp in Reutlingen erinnern. Hoffen wir das Beste… Ich habe drei Sessions für Euch herausgepickt, von denen eine eigentlich gar keine war und der Rest ist bildbasiertes Anschmachten. Viel Spaß 🙂

Schon in der Früh, als Sabine bei der Sessionplanung in einem Satz das Konzept des Restaurant Day erklärt und eine kleine Einführung in das Thema angeboten hat, habe ich mich gefragt, wie um alles in der Welt das bis dahin an mir vorbei gehen konnte. Natürlich wollte ich unbedingt mehr darüber erfahren und natürlich wollt Ihr das jetzt auch, ist klar.

fbcr60Beim Restaurant Day handelt es sich um einen „Karneval des Essens“ – klingt schon mal spitze, oder? Ein antibürokratischer Finne hat dieses Happening ins Leben gerufen, in dessen Rahmen man an vier Tagen im Jahr Wirt oder Wirtin für einen Tag sein kann. Genauer gesagt tauchen also an einem solchen Tag überall auf der Welt plötzlich unangemeldete Pop-Up Restaurants oder -Cafés auf. Und zwar – wie Sabine uns erzählt – in Skandinavien, wo die Leute irgendwie noch angstfreier und rotziger sind – an öffentlichen Plätzen oder einfach auf dem Gehweg vor dem Haus. Auch bei uns findet die Idee immer mehr Anklang und interessierte Hobby-Gastronomen. Hier wird sich aber erstmal langsam herangetastet und die spontanen Küchenchefinnen und -Chefs eröffnen ihre Tagesrestaurants eher in geschlossenen Räumen – zu Hause oder in coolen, angemieteten oder geliehenen Locations. Ist das nicht irre? Beim letzten Termin „poppten“ 1375 Restaurants in 34 Ländern auf! Über das Gesetzliche kann gestritten werden, über die Website vom Restaurant Day können Pop-Up-Restaurants in der Nähe gesucht werden. Mal muss man sich vorher als Gast anmeldet, mal geht man einfach hin. Immer geht es darum, kreativ zu sein, frech, Neues auszuprobieren, neue Leute kennenzulernen und vielleicht auch ein Bisschen um Anarchie. Fakt ist: in Skandinavien wurde das Konzept, das ein Bisschen an den Supper Club erinnert, bereits mit Kultur-Preisen überhäuft.


fbcr63Ich fand, ich hatte noch nicht genug Neues an einem Tag erfahren und da ich mich spontan für alles begeistern kann, was das Wort „Challenge“ im Namen trägt, wollte ich auch bei der Lakritz-Session von Christian nicht fehlen. Na gut, vielleicht hatte es auch ein kleines Bisschen damit zu tun, dass ich schon am Abend vorher die ultra leckeren, in dunkle Schokolade, Meersalz und Lakritz-Coating eingehüllten Mandeln zum Probieren in die Finger bekommen hatte und mir dachte „wo die herkommen, da gibt es sicher noch mehr“ 🙂

Zusammen mit ein paar anderen Neugierigen habe ich mich also von „Deutschlands führendem Lakritz-Fan“ hintereinander auf den Lakritzplaneten und einmal über den Lakritz-Äquator und wieder zurück entführen lassen. Anders als viele andere mochte ich das Zeug geschmacklich auch schon vorher, aber zugegebenermaßen hatte ich von den hochwertigen, dänischen Produkten bisher genausowenig gewusst, wie von Lakritz-Sirup und Lakritz-Pulver.

fbcr68Die Challenge, zu der Christian gerufen hat, bestand denn auch darin, mit diesen beiden Zutaten zu Hause neue, gewagte Dinge auszuprobieren und sie mit Lakritzfans und denen, die es noch werden wollen, über die Blogs zu teilen. Das Wichtigste ist eigentlich, dass ich nicht vergesse, mir einen Google Alert für „Lakritze“ einzurichten. Denn die Foodies in der Session haben allesamt zu Christan gesagt „Challenge Accepted!“ und ich bin gespannt wie ein Flitzebogen auf die versprochene Lakritz-Buttercremetorte von Sarah, das angedachte Lakritzrisotto von Jens und auf alles, was den anderen noch so an Schabernack einfällt.

Den Ice-Ice-Babies Denise und Lina ist dann zusammen mit Christian noch etwas eingefallen. An diversen Stellen wurde schon viel darüber geschrieben. Es wurde viel gelobt. Es war, denke ich, einer der unangefochtenen Stars an diesem Reutlingen-Wochenende: das vegane Lakritz-Eis mit Lakritz-Schoko-Mandel-Bröseln, welches in der Eis-Session entstanden ist. Ich will mal schwer hoffen, dass dazu irgendwie, irgendwo, irgendwann ein Rezept anschwirrt.

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So, und da meine beiden Lieblings-Sessions an dem Tag doch recht Skandinavien-lastig und außerdem echte Sessions waren… habe ich mir überlegt, lass doch mal amerikanische Pancakes backen und die ganze Session-Sache voll in den Sand setzen 🙂

Nachdem beim Frühstück (in wirklich super netter Runde übrigens!) zur Sprache kam, dass einige Lust auf Waffeln oder Pancakes hätten und eine Session von mir eh noch ausstand, posaunte ich die großartige Idee nachher bei der Tagesplanung kurzerhand ins Mikro. Es kamen mehrere Faktoren zusammen, die dazu führten, dass ich letzten Endes „nur“ mit Simone und Manu am Teppan Yaki Kochfeld stand.

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Gelernt habe ich in puncto Barcamp und Sessionplanung:

  • Keiner braucht im allerletzten Sessionblock des Wochenendes und nach einem Tag, der mit kulinarischen Session so vollgestopft war wie unsere Bäuche, noch Pancakes.

und

  • Es ist wirklich entscheidend, welche Sessions sich in anderen Räumen gerade mit Deiner überschneiden. Im Obergeschoss fand zeitgleich eine Doppelstunde zum Thema „Foodstyling, Fotografieren und Props“ statt, die zu Recht sehr großen Zulauf hatte.

(Es war allerdings meiner Meinung nach sehr lustig bei den drei Damen vom Grill und auch eine coole Erfahrung, den Teig direkt auf der Teppan Yaki Platte zu backen! Mal abgesehen davon kamen hinterher auch noch mehrere Foodies auf uns zu und haben sich den ein oder anderen Pancake geschnappt 🙂 )


Abschließen möchte ich den zweiten Teil meiner Zusammenfassung eines unfassbaren Wochenendes mit einigen übrigen Fotos, die hier noch rumschwirren und hoffe, wie gestern schon, dass sie Euch gefallen hat. Sollte ich irgendetwas oder irgendwen falsch in Erinnerung haben oder es sonstwas geben, das Ihr zu meinem Recap zu sagen habt, freue ich mich über jeden Kommentar oder jede Mail!

AUF WIEDERSEHEN!

Eure Sarah

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Ein Gedanke zu „Man lernt nie aus – Die Sache mit der Lakritze, dem Restaurant Day und der Frage „Wann ist eine Session eine Session?“ (Recap zum Foodbloggercamp Teil 2)

  1. Eine Eis Session? O.O Ich hoffe, dass noch jemand etwas mehr darüber schreibt. Es klingt auf jeden Fall wirklich toll, auch wenn ich jetzt nicht unbedingt ein Lakritzfan bin.

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